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Wie in jedem Jahr spendet der Handels- und Gewerbeverein (HGV) Großenwiehe-Lindewitt den Überschuss aus dem Verkauf des Adventskalenders. Die komplett verkaufte Auflage von 1250 Stück führte dazu, dass unser Vorsitzende Hauke Hunger nun insgesamt 4050 Euro für drei ausgewählte Projekte in den beiden Gemeinden zur Verfügung stellen konnte.

Die drei Empfänger waren von der Höhe der Spende überwältigt. Dazu gehörten die dänischen Pfadfinder aus Großenwiehe. Sie hatten im vergangenen Mai an einem Event teilgenommen, dass in ganz Dänemark und Südschleswig gleichzeitig stattfand, und es für Großenwiehe arrangiert: Ein interkulturelles Treffen von Vereinen, Gruppen und Menschen, die eine Nacht gemeinsam unter freiem Himmel verbrachten, um sich zwanglos besser kennenzulernen. Mit der Spende von 1350 Euro wird man dieses Vorhaben in diesem Jahr wiederholen. „Zusammen mit der Jugendfeuerwehr können wir daraus vielleicht ein Fest für das ganze Dorf machen“, hofft Gruppenleiter Keno Jaspers.

Der Tennisclub Großenwiehe möchte mit dieser Zuwendung das jährliche Jugend-Tenniscamp in diesem Jahr möglichst kostengünstig anbieten. „Vielleicht ist nun auch ein Besuch des legendären Turniers am Rothenbaum in Hamburg möglich“, meinte Jugendtrainer Robin Thorbeck spontan, als er von der Höhe der Spende erfuhr.

Auch die Fachklinik „Peers Hoop“, in der bis zu 30 suchtmittelabhängige Frauen und Männer in einer Langzeittherapie auf ein drogenfreies Leben hoffen, wird die Spende für zwei Projekte einsetzen. Es werden ständig gebrauchte Fahrräder und Ersatzteile gebraucht, damit die Patienten Einkaufsmöglichkeiten, Praktikumsstellen oder auch Freizeiteinrichtungen erreichen können. Weiterhin möchte man das Material für einen Holzpavillion anschaffen, der im Garten in Eigenleistung errichtet werden soll, damit die Patienten auch bei Regen und Sturm eine Zigarette im Trockenen rauchen können. „Das Rauchen ist bei uns im Gebäude streng verboten. Natürlich wäre es schön, unsere Rehabilitanden würden auch das Rauchen aufgeben, aber dafür ist eine Entwöhnungsbehandlung eher weniger geeignet“, erläutert Edda Kirchhoff von der Klinikleitung in der Bewerbung um die Förderung ihrer Projekte.

47 Preise wurden mit dem Kalender verlost, der Hauptpreis ging an Sabine Lessmann, Heilpädagogin in der DRK-KiTa an der Schule. Sie freut sich riesig über einen Reisegutschein für zwei Übernachtungen für zwei Personen plus 180 Euro Taschengeld im Seehotel Großherzog von Mecklenburg in Boltenhagen.